Pflegebegleiter werden: sinnvoll arbeiten im Ruhestand

Alltagsbegleiter und Seniorenbegleiter gesucht – flexibel im Minijob bis 603 € oder regelmäßig mit Aktivrente. Ohne Pflegeausbildung.

Zeit haben. Erfahrung weitergeben. Menschen helfen.

Viele Menschen im Ruhestand möchten gebraucht werden – nicht in Vollzeit, sondern ein, zwei Vormittage in der Woche. Gleichzeitig fehlt Pflegebedürftigen und ihren Familien vor allem eines: Zeit und Begleitung. Für einen Spaziergang, den Einkauf, den Weg zum Arzt oder einfach ein gutes Gespräch braucht es keine Pflegefachkraft.

Als Pflegebegleiter oder Alltagsbegleiter unterstützen Sie Menschen in Ihrer Nähe – so viel Sie möchten. Der Treffpunkt von care-attendant bringt Sie mit Familien und Pflegediensten zusammen. Sie müssen keine Pflegefachkraft sein, um einem Menschen Zeit zu schenken.

Was Pflegebegleiter tun

Tippen oder mit der Maus darüberfahren – die Kachel dreht sich und zeigt, was dazugehört.

Gesellschaft

Gespräche und Gesellschaft

Zeit für ein gutes Gespräch

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Gespräche und Gesellschaft

Zuhören, erzählen, gemeinsam Kaffee trinken – gegen Einsamkeit hilft vor allem Gesellschaft.

  • Erinnerungen und Fotoalben ansehen
  • Über Familie, Neuigkeiten und Hobbys sprechen
  • Gemeinsam Kaffee trinken oder Radio hören
Gesellschaft

Vorlesen

Zeitung, Buch oder Briefe

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Vorlesen

Wenn die Augen nachlassen, bleibt die Freude am Lesen – mit einer Stimme, die vorliest.

  • Tageszeitung und Gemeindeblatt
  • Lieblingsbuch, Gedichte, Andachten
  • Post vorlesen und beim Verstehen helfen

Bescheide und Verträge erklären Sie nicht rechtlich – Sie lesen vor und notieren Fragen für die Familie.

Gesellschaft

Gemeinsame Freizeitaktivitäten

Spielen, basteln, Musik

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Gemeinsame Freizeitaktivitäten

Gemeinsame Hobbys bringen Freude und Struktur in den Tag.

  • Karten-, Brett- und Gedächtnisspiele
  • Basteln, Handarbeit, Blumen auf dem Balkon
  • Musik hören, singen, alte Filme schauen
Gesellschaft

Aktivierung und soziale Betreuung

Geist und Körper in Schwung halten

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Aktivierung und soziale Betreuung

Gezielte Anregung für Menschen mit Demenz oder wenig Antrieb – mit Geduld und nach Absprache.

  • Gedächtnistraining und Biografiearbeit
  • Leichte Bewegungsübungen im Sitzen
  • Feste Tagesstruktur mit Familie oder Pflegedienst
Mit Schulung (Q1), z. B. Betreuungskraft-Kurs nach § 53b SGB XI
Unterwegs

Spaziergänge

Frische Luft, sicher unterwegs

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Spaziergänge

Bewegung im Freien tut gut – mit jemandem an der Seite, der auf Tempo und Wege achtet.

  • Runde durch Park oder Viertel
  • Mit Rollator oder Rollstuhl begleiten
  • Bank, Café oder Friedhof besuchen

Heben und Umsetzen, etwa ins Auto, übernehmen Pflegekräfte oder Angehörige.

Unterwegs

Gemeinsam einkaufen

Gemeinsam statt allein

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Gemeinsam einkaufen

Selbst aussuchen, was in den Korb kommt – das erhält Selbstständigkeit.

  • Wocheneinkauf mit Einkaufsliste
  • Markt, Bäcker, Drogerie
  • Einkauf tragen und einräumen

Geld bleibt nachvollziehbar: Kassenbon aufheben und die Ausgabe in der App notieren.

Unterwegs

Begleitung zum Arzt

Nicht allein im Wartezimmer

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Begleitung zum Arzt

Begleiten, warten, mithören – damit von dem Termin nichts verloren geht.

  • Hin- und Rückweg mit Bus, Taxi oder zu Fuß
  • Im Wartezimmer Gesellschaft leisten
  • Hinweise der Praxis für die Familie notieren

Medizinische Entscheidungen trifft die betreute Person selbst oder ihre rechtliche Vertretung.

Unterwegs

Begleitung zu Behörden

Bürgerbüro, Bank, Post

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Begleitung zu Behörden

Wege, die allein schwerfallen – gemeinsam ist es leichter.

  • Bürgerbüro, Bank und Post
  • Unterlagen ordnen und mitnehmen
  • Wartenummer ziehen und Fragen notieren

Keine Rechtsberatung und keine Vollmachten – unterschreiben tut die betreute Person selbst.

A
Unterwegs

Begleitung zur Apotheke

Rezepte einlösen, abholen

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Begleitung zur Apotheke

Den Weg zur Apotheke übernehmen oder gemeinsam gehen.

  • Rezept einlösen und Medikamente abholen
  • Hilfsmittel und Drogerieartikel besorgen
  • Fragen an die Apotheke notieren

Medikamente stellen oder geben ist Aufgabe von Pflegekräften.

Unterwegs

Begleitung zu Veranstaltungen

Dabei sein statt zu Hause bleiben

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Begleitung zu Veranstaltungen

Konzert, Gottesdienst, Seniorentreff – Teilhabe hält lebendig.

  • Gottesdienst, Chor und Seniorentreff
  • Konzert, Theater und Kino
  • Familienfeiern und Vereinsfeste
Zuhause

Hilfe bei einfachen Alltagstätigkeiten

Kleine Handgriffe, große Hilfe

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Hilfe bei einfachen Alltagstätigkeiten

Was im Alltag mühsam geworden ist, geht zu zweit leichter.

  • Post holen und Pflanzen gießen
  • Kleidung für den Tag bereitlegen
  • Kleine Besorgungen im Haus

Hilfe beim Waschen oder Anziehen ist Körperpflege – sie gehört nicht dazu.

Zuhause

An Termine erinnern

Nichts mehr vergessen

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An Termine erinnern

Ein freundlicher Anruf oder ein Zettel am Kühlschrank gibt Sicherheit.

  • Arzt- und Friseurtermine im Blick behalten
  • Geburtstage und Feste vormerken
  • Ans Trinken und an Verabredungen erinnern

An Medikamente erinnern ja – stellen oder geben nein.

Zuhause

Einfache Hilfe im Haushalt

Leichte Arbeiten im Haushalt

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Einfache Hilfe im Haushalt

Ein gedeckter Tisch und etwas Ordnung tun gut – Hand in Hand mit der betreuten Person.

  • Gemeinsam kochen oder den Tisch decken
  • Abwasch, Wäsche zusammenlegen
  • Blumen und Balkon pflegen

Grundreinigung und schwere Arbeiten sind nicht gemeint.

Zuhause

Hilfe mit Smartphone und Tablet

Videoanruf mit den Enkeln

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Hilfe mit Smartphone und Tablet

Smartphone und Tablet verbinden mit der Familie – wenn jemand zeigt, wie es geht.

  • Videoanruf einrichten und üben
  • Fotos ansehen und verschicken
  • Apps für Bus, Bank oder Termine erklären

Passwörter und PINs bleiben bei der betreuten Person.

Zuhause

Rückmeldung an Familie oder Pflegedienst

Alle wissen Bescheid

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Rückmeldung an Familie oder Pflegedienst

Nach jedem Einsatz eine kurze Nachricht – für Angehörige, die weit weg wohnen, viel wert.

  • Kurzer Bericht in der Begleiter-App
  • Besonderheiten sofort melden
  • Fragen an Familie oder Pflegedienst weitergeben

Im Notfall gilt immer: 112 rufen – die App hat dafür einen Notfallknopf.

Pflege

Das gehört nicht dazu

Pflege bleibt Fachkräften vorbehalten

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Das gehört nicht dazu

Körperpflege, Medikamente und Behandlungspflege bleiben Pflegekräften mit entsprechender Qualifikation vorbehalten.

  • Waschen, Duschen, Toilettengang
  • Medikamente stellen oder geben
  • Verbände, Spritzen, Wundversorgung
Der Treffpunkt schlägt nur Aufgaben vor, die zur Qualifikation passen.

Zwei Wege: gelegentlich oder regelmäßig

Gelegentlich helfen – Minijob

Bis 603 € im Monat. Bei 15 € pro Stunde sind das etwa 40 Stunden im Monat, rund 9 pro Woche. Ideal, wenn Sie ein oder zwei Vormittage in der Woche helfen möchten.

Regelmäßig arbeiten – mit Aktivrente

Nach Erreichen der Regelaltersgrenze bleiben in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bis 2.000 € im Monat steuerfrei (Aktivrente, § 3 Nr. 21 EStG). Das passt, wenn Sie zehn bis dreißig Stunden pro Woche tätig sein möchten.

Die 2.000 € sind eine Steuerfreigrenze, keine Grenze für den Verdienst. Zur Rente: Bei einer Altersrente dürfen Sie unbegrenzt hinzuverdienen.

Verdienstrechner: Minijob oder Aktivrente?

Geben Sie Ihren Stundenlohn und die gewünschten Stunden ein. Die Rechnung läuft in Ihrem Browser, es wird nichts gespeichert.

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    So funktioniert der Treffpunkt

    1. Kostenlos registrieren und Ihr Profil anlegen: Wohnort, Umkreis, Zeiten, Interessen und wobei Sie helfen möchten.
    2. Identität prüfen lassen – erst dann wird Ihr Profil sichtbar. Sicherheit geht vor Reichweite.
    3. Passende Menschen finden – Familien und Pflegedienste in Ihrer Nähe, mit gemeinsamen Interessen und passenden Zeiten.
    4. Interesse zeigen – wenn beide Seiten möchten, öffnet sich ein geschützter Chat. Kontaktdaten bleiben verborgen.
    5. Kennenlernen – am Telefon, per Video oder persönlich. Beim ersten Treffen gern mit einer Vertrauensperson.
    6. Gemeinsam beginnen – erst wenn beide sagen: Es passt. Ihre Termine sehen Sie dann in der einfachen Begleiter-App: große Knöpfe, Einsatz beginnen und beenden, Notfallknopf.

    Häufige Fragen

    Darf ich als Rentner dazuverdienen?

    Ja. Bei einer Altersrente gibt es seit 2023 keine Hinzuverdienstgrenze mehr – die Rente wird durch Ihren Verdienst nicht gekürzt. Bei Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten wird Verdienst angerechnet; fragen Sie dort vorher die Rentenversicherung.

    Was ist der Unterschied zwischen Minijob und Aktivrente?

    Im Minijob verdienen Sie bis 603 € im Monat. Die Aktivrente gilt für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen: Nach Erreichen der Regelaltersgrenze bleiben bis 2.000 € Arbeitslohn im Monat steuerfrei – ab dem Monat danach. Im Minijob gilt die Aktivrente nicht.

    Brauche ich eine Pflegeausbildung?

    Nein. Pflegebegleiter übernehmen keine Pflege, sondern Begleitung: Spaziergänge, Einkäufe, Arztbegleitung, Gespräche. Pflegerische Aufgaben werden nur Menschen mit entsprechender Qualifikation angeboten – das prüft die Software bei jedem Gesuch.

    Wer ist mein Arbeitgeber?

    Entweder ein Pflegedienst oder die Familie selbst (Minijob im Privathaushalt). Sie entscheiden im Profil, für wen Sie arbeiten möchten.

    Kostet mich die Vermittlung etwas?

    Nein. Für Pflegebegleiter ist der Treffpunkt kostenlos – Registrierung, Profil, Kennenlernen und Vermittlung.

    Wie sicher ist das?

    Ihr Profil wird erst sichtbar, wenn Ihre Identität geprüft ist. Bis zur Vereinbarung sieht niemand Ihren Nachnamen, Ihre Adresse oder Telefonnummer – Sie schreiben sich über einen geschützten Chat.

    Hinweis. Angaben zu Minijob, Übergangsbereich und Aktivrente geben den Rechtsstand 2026 wieder (geprüft am 2. Oktober 2026 bei Minijob-Zentrale, Deutscher Rentenversicherung und Bundesfinanzministerium). Sie sind eine allgemeine Orientierung und keine Steuer- oder Rechtsberatung. Die verbindliche Einstufung trifft der Arbeitgeber bzw. dessen Lohnabrechnung.

    Im Ruhestand bestimmen Sie, wie viel Sie noch tun möchten

    Registrierung, Profil und Vermittlung sind für Pflegebegleiter kostenlos.